Systemische Kompetenz

Verständnis digitaler Geschäftsmodelle

Chancen und Risiken abschätzen (z.B. Manipulation, Rechtliches, Suchmaschinen und ihre Funktionsweise, Zusammenhang: persönliche Daten statt Geld,…)

Reflexion digitaler Kultur

Veränderungen im persönlichen und beruflichen Alltag

 

Maßnahmen:

+ an HfWU Grundsätzen orientierten digitalen „Knigge“ erstellen

+ Veranstaltung/ WS zu digitalen Geschäftsmodellen, Business Planning, Analyse, Entwicklung eigener Geschäftsmodelle, Entrepreneurship, digitale Methoden in Stadt- und Landschaftsplanung, in Kunst und Therapie

+ digitale Planspiele zum Thema Nachhaltigkeit/ Klimawandel (z.B. C-Roads, Fishbanks,…)

+ Rechtsvorlesung erweitern um digitale Aspekte

+ Grundlagenmodul „Digitale Grundkompetenz“ einführen: Markt digitaler Unternehmen, Suchmaschinen, Recht, Datenschutz, Industrie 4.0, Veränderung der Arbeitswelt,

+ Gastreferenten/ Lehrbeauftragte für „digitales Recht“

+ Social Media in Grundlagenmodul integrieren

+ Journalismus: seriös recherchierte Beiträge vs. Fake News

+ nicht/ schlecht integrierbare Inhalte: digitale Projektwoche

 

Diskussion der Systemischen Kompetenz im Qualitätszirkel Lehre am 20.11.17

Ergebnisse bzw. Denkanstöße:

Die systemische Kompetenz ist ein schwieriger Begriff. Auf der Ebene des Modulhandbuchs ist dies machbar, nicht aber auf einer abstrakten Ebene. Systemische Kompetenz kann nicht unabhängig von der Fachkompetenz erfasst werden. Systemische Kompetenz braucht immer einen fachlichen Kontext. Evt. lassen sich fachliche Gruppen bilden (z.B. BWL, VWL,…), innerhalb derer sich die systemische Kompetenz erfassen lässt.

Hat Digitalisierung eine transdisziplinäre Wirkung? Dies lässt sich aber nur aus der Sicht einer Disziplin, nicht aber aus einer abstrakten Sichtweise erklären.

 

 

Fachliche Kompetenz

Digitale IT-Werkzeuge beherrschen: kennen, verstehen, vergleichen, bewerten, gezielt auswählen, nutzen, technische Probleme und eigene Defizite erkennen, Strategien zur Problemlösen entwickeln und mit anderen teilen

Digitale Infos nutzen: suchen, filtern, finden, speichern, auswerten, bewerten, interpretieren, strukturiert aufbewahren, schützen, Missbrauch verhindern, abrufen, Urheber- und Persönlichkeitsrechte beachten

Digitale Ernsthaftigkeit: Digitales Berufsbild in den Kompetenzzielen der Studiengänge und in den Modulhandbüchern verankern

 

Maßnahmen:

+ Digitale IT-Werkzeuge in Fachveranstaltungen integrieren: selbst angeeignet, Gastvorträge, Lehrbeauftragte, Exkursionen, Praxisprojekte

+ Veranstaltungen durch digitale Tools unterstützen: Evernote, Trello,…

+ Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten um digitale Medien erweitern

+ digitale Lehrformate nutzen: Webinare, Selbstlernmodule, Lernvideos, Online-Tutorien, Online-Werkstätten

+ Nutzung von Learning Analytics, Selbsttests,…

+ Digitalisierung im Fach/ aus dem beruflichen Alltag thematisieren (z.B. BW: im Marketing customer journey analysis, in der Agrarwirtschaft digitale Feldbewirtschaftung, Big Data Analysen im Controlling)

 

Diskussion der Fachlichen Kompetenz im Qualitätszirkel Lehre am 20.11.17

Ergebnisse bzw. Denkanstöße:

Was Studierende später in der Arbeit brauchen, ist fachspezifisch. Zum Teil ist dies heute schon in der Lehre integriert, teils aber nicht.

Was halten die Professoren für das Studium für notwendig? Es ist zwischen „Standardsoftware“ und „Branchensoftware“ zu unterscheiden. Kenntnisse der Standardsoftware (insbesondere Microsoft Office) liegen in der Eigenverantwortung der Studierenden (ggf. WAF-Angebote,…). Branchensoftware ist im Studiengang zu erlernen, teils organisieren dies aber auch AGs der Studierenden.

Eine Maßnahme fehlt in der Karte: Analoge Kompetenzen leiden unter der Digitalisierung und sollten daher gezielt thematisiert werden, z.B. lange Texte lesen, Recherchen, die Wiedergabe und das Verfassen von Texten. Es ist aufzuzeigen, wie sich eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, Multitasking,… auf das Lernen auswirken. Im Gegensatz zur Schule müssen wir „das in die Tiefe gehen“ aufzeigen und dafür auch die notwendige Zeit einplanen. Die fehlenden analogen Kompetenzen sind zu Beginn des Studiums zu thematisieren: wie liest man lange Texte, warum fällt dies schwer, unterschiedliche Anforderungen im Vergleich zur Schule aufzeigen

 

Selbstkompetenz

Selbstorganisation

Fähigkeit zur Priorisierung, digitale Nutzung, Reflektieren, Balance finden (offline), Suchtgefahren vermeiden

Experimentierfreude

Fehlerkultur, effektive digitale Lernmöglichkeiten entdecken, Potentiale der Digitalisierung entdecken

 

Maßnahmen:

+ Unterstützungsangebote durch IBIS bei Studis, die sich verlieren

+ in geeigneten Veranstaltungen integrieren: Personal, wissenschaftliches Arbeiten, digitale Projektwoche

+ neue Arbeitsmethoden in bestehende Veranstaltungen (Einführung, Organisation, Controlling,…) integrieren: Design Thinking, Effectuation,…

+ Mentoren-Programm für digitales Arbeiten etablieren

 

Diskussion der Selbstkompetenz im Qualitätszirkel Lehre am 20.11.17

Ergebnisse bzw. Denkanstöße:

Der Begriff der Selbstkompetenz wird nicht einheitlich und eindeutig verstanden. Keinesfalls sollen hier die verschiedenen Tools zur Selbstorganisation zu ernst genommen werden.

Die im Digitalisierungsarchipel aufgeführten Punkte zur Selbstkompetenz sind vollständig.

Digitale Lernformate (Youtube,…) erfordern eine andere Selbstorganisation/ -kompetenz als wenn zu festen Zeiten Vorlesungen besucht werden, bei denen die relevanten Infos präsentiert werden.

Die Rollen verändern sich, vom Jäger und Sammler hin zum Selektierer. Informationen sind heute im Überfluss vorhanden, Studierende müssen die Informationsflut der digitalen Welt sinnvoll filtern können. Selektionsfähigkeit muss trainiert werden, auch Recherchefähigkeit – welche Quellen, Datenbanken kann ich nutzen? Hier fehlt den Studierenden oft der Überblick. Die Bibliothek unterbreitet Angebote, um über Tools, Datenbanken etc. zu informieren.

 

Soziale Kompetenz

Gekonnter Umgang mit der Vielfalt digitaler Medien und Kanäle

Verstehen und bewusste Auswahl digitaler Kommunikations-möglichkeiten, Wirkung reflektieren und bewerten

Interaktion in digitalen Räumen:

Digitale Werkzeuge für die Zusammenarbeit nutzen, Kommunizieren, gemeinsame Erstellung von Dokumenten, Verhaltensregeln in der digitalen Interaktion, soziale Medien nutzen, gesellschaftliche Teilhabe als selbstbestimmter Bürger, Wirkung von digitalen Medien verstehen und damit umgehen

Maßnahmen:

+ Kompakt-Workshops 1-2 Tage für jeden Studi (z.B. Tools wie Skype, Videoconferencing, Blogs, … kennenlernen und nutzen), digitale Projektwoche, Digitalisierungstag (einmal pro Semester)

+ digitale Lehrformate anwenden: Webinare

+ interdisziplinäre und internationale Kollaboration im virtuellen Raum

+ soziale digitale Projekte (mit NGOs) initiieren

+ digitale Vermittlung durch Studis nutzen (z.B. statt Seminarvortrag ein Webinar erstellen)

 

Diskussion der Sozialen Kompetenz im Qualitätszirkel Lehre am 20.11.17

Ergebnisse bzw. Denkanstöße:

Begriff der sozialen Kompetenz ist diffus.
Wirkung: je digitaler, desto besser, aber ist das sinnvoll? Wie entscheidet man dies? Wann ist der herkömmliche Weg der Vermittlung besser als Digitalisierung? Es wird einen Mix geben. Um diesen Mix zu bestimmen, braucht es einen Ordnungsrahmen.

Bei der Vermittlung digitaler sozialer Kompetenzen müssen auch ethische Aspekte berücksichtigt werden, ebenso der Datenschutz?

Gibt es bei den digitalen, sozialen Kompetenzen Unterschiede zwischen den fachlichen Disziplinen: BWL, Kunst, Agrar,…

Sind wir Vorreiter in der Digitalisierung? Um glaubwürdig zu sein, müsste vieles auf einem anderen Level passieren: bspw. geht dies nicht mit neo,….

Wo liegt in der digitalen Welt die Grenze zwischen beruflichem und privatem Leben?

Wie kann man die in den Arbeitsgruppen gewonnenen Erkenntnisse in sinnvoller digitaler Form transportieren? – Mehr Übersetzungsarbeit anstatt Vollständigkeit.

Datenbanken und Systeme

Datenbankintegration und Schnittstellen

Gemeinsame Datenbanken verschiedener Abteilungen, aufeinander abgestimmte Datenbanksysteme

Dokumentenmanagementsystem

 

Maßnahmen:

+ Überprüfung und Bewertung der Situation bzgl. Datenbanken, Maßnahmenplan (IT)

+ Ist-Aufnahme zum Dokumentenmanagementsystem, Bewertung, Ableitung Handlungsbedarf (IT)

+ Schnittstellen und Synergien der Datenbanken analysieren (IT und Verwaltung)

Kommunikationsplattform

Maßnahmen:

+ Bewertung des Ziels eines integrierten digitalen Archivs über den Student-Life-Cycle unter Berücksichtigung der Alumni

+ Ableitung von Maßnahmen/ Berücksichtigung im neuen Hochschulmanagementsystem

+ Bewertung des aktuellen Kommunikationssystems E-Mail und neo

+ Bewertung alternativer Kommunikationssysteme (z.B. WhatsApp) mit Lehrenden und Studierenden

Digitales Archiv

Digitales Archiv über den gesamten Student-Life-Cycle mit mobilen Zugriff

An Studierenden ausgerichtete Integration aller Daten; Organisation, Schnittstellen und Zugriffsmöglichkeiten

 

Maßnahmen:

+ Bewertung des Ziels eines integrierten digitalen Archivs über den Student-Life-Cycle unter Berücksichtigung der Alumni

+ Ableitung von Maßnahmen/ Berücksichtigung im neuen Hochschulmanagementsystem

 

 

Orientierung an der Hochschule

Digitaler Guide zur Orientierung an der Hochschule

Neben herkömmlichen Medien wie neo, Flexnow oder HfWU-Homepage fehlt insbesondere den Erstsemestern ein an ihren Bedürfnissen ausgerichtet digitaler Zugang zur Hochschule. Ein digitaler Guide soll, neben den Mentorenprogrammen, wichtige Informationen passgenau zur Verfügung stellen.

Hochschulkommunikation

Ziel, Zielgruppen, Themen, Kernbotschaften, Story

Zielvorstellung zur Hochschulkommunikation: was, bei wem, wodurch, wie

Kommunikationskanäle

Transparenz über die Eignung von Kanälen, Auswahl und Ressourcenzuordnung

 

Maßnahmen:

+ Zielvorstellung über Hochschulkommunikation (AG Marketing)

+ Klärung inhaltlich, thematische Umsetzung

+ Auswahl Kanäle

+ Ressourcen und Prozesse für laufende Betreuung bereitstellen

Mitarbeiter

Datenbanken als Grundlage für die Digitalisierung im Bereich Mitarbeiter

Transparenz über Stand und Bedarf

Anwendungen: Finanzverwaltung, Personalsuche

Effizienzpotentiale mittels verfügbarer Softwarelösungen heben

Digitaler Support: Schulung, Videokonferenz, Signaturen

Effizienzpotentiale im Arbeitsalltag der Verwaltung heben

Prozessautomatisierung

Digitalisierung von Prozessen

Befähigung zur Nutzung digitaler Potentiale

Fach- und Methodenkompetenz zur effizienten Nutzung der Digitalisierung

 

Maßnahmen:

+ Ist-Aufnahme zu Datenbanken im Bereich Mitarbeiter: Lücken, Schnittstellen, Handlungsbedarf klären

+ Prozessmanagement: Aufdeckung von Effizienzpotentialen mittels verfügbarer Softwarelösungen

+ Prozessmanagement: Aufdeckung von Effizienzpotentialen entlang der Arbeitsprozesse der Verwaltung

+ Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen

+ Schulung bei geänderten Prozessen und für die Anwendung von Software

+ Klärung von Verantwortlichkeiten

+ Schulung zum Thema „Recherche von Rechtsprechungen und Urteilen im Bereich Personal“

Prozesse

Prozessdefinition und –dokumentation

Prozessklarheit, Effizienzpotentiale der Digitalisierung heben

Einheitliche Kennzahlensysteme

 

Maßnahme:

+ Entwicklung einer Zielvorstellung zum Prozessmanagement (QM)

+ Überprüfung der Prozesse nach Effizienzpotentialen durch die Digitalisierung, Ableitung von Maßnahmen (QM)

+ Entwicklung eines Kennzahlensystems: MWK-Zahlen, eigene Bedarfe in den 4 Handlungsfeldern (QM)

Forschungsmethoden

Empirische Erhebungen (Prozesse optimieren, Qualität sichern)

Technik, Geräte, Methoden der Datenerhebung: z.B. Eye-Tracking, fachbezogene Techniken, Nutzung vorhandener Daten (z.B. Mitfahrgelegenheitsplattform,…), Forschungs-datenmanagement und –Sharing, Umweltdatenerhebung

Neuartige Daten

Big Data, fachbezogene neuartige Daten

Neue Techniken der Datenauswertung

Big Data Analytics, fachbezogene Datenauswertungen

 

Maßnahmen:

+ fachübergreifende Techniken und Methoden: Schulung und Anlaufstelle MLab für die Informationsgewinnung mittels Big Data

+ fachbezogene Techniken und Methoden: Unterstützung der Forschung, Investitionsmittel für Beschaffungen (Matlab, Bloomberg, SPSS, Sensorik, Beacons, NFC,…)

 

Übergeordnete Themenbereiche

Rechts- und Datensicherheit

Transparenz über rechtliche Anforderungen, Datenschutz, kompetente Ansprechpartner, technisch sichere Speicherung der Daten (insb. im Hinblick auf Punkt I), Sicherheit im Datenaustausch und in der Datenspeicherung, Compliance sicherstellen

Vorhandene digitale Kompetenzen an der HfWU

Landkarte vorhandener digitaler Kompetenzen und Ressourcen, Koordination AG Digitalisierung

Reflexion: Mehrwert der Forschung zur Digitalisierung

Regelmäßige Bewertung des Mehrwerts einer Forschung zur Digitalisierung an der HfWU, Bewertung der Auswirkungen der Digitalisierung auf die Effizienz der Forschung

 

Maßnahmen:

+ Überblick verschaffen zur Rechts- und Datensicherheit, Ableitung von Anforderungen und Maßnahmen

+ Einführung eines Kolloquiums zur Digitalisierung der Forschung, ggf. Untergruppe der AG Digitalisierung

+ Sammeln von Good practices

+ AG Digitalisierung bewertet regelmäßig die inhaltliche Beschäftigung mit der Digitalisierung in der Forschung sowie den Einfluss der Digitalisierung auf Effizienz und Effektivität

 

 

Digitalisierung als Forschungsinhalt

Digitalisierung innerhalb von Fachfunktionen

Forschungsprojekte, forschendes Lernen

Digitalisierung in Branchen

Branchennetzwerk und Thematisierung der digitalen Auswirkungen (z.B. Tag des Handels)

Digitalisierung und Geschäftsmodelle

Neue Geschäftsmodelle als Forschungsgegenstand, Entrepreneurship für digitale Geschäftsmodelle

Digitalisierung in der Gesellschaft

Hochschulweite Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Auswirkungen, Positionierung der HfWU im digitalen Wandel

 

Maßnahmen:

+ Förderung von Forschungsprojekten über fachbezogene Veränderungen durch die Digitalisierung (z.B. E-Commerce, Social Media, Internet der Dinge in der Landwirtschaft, Digital Instore Marketing, Human Resources,…)

+ branchenbezogene Studiengänge und Vertiefungs-programme erarbeiten eine kritische Situationsanalyse zum Stand und zur Entwicklung der Digitalisierung ihrer Branche

+ Erforschung digitaler Transformationsstrategien im Mittelstand

+ Erforschung digitaler Geschäftsmodelle, Innovations-prozesse

+ studentische Projekte zur Entwicklung digitaler Geschäfts-modelle

+ hochschulweites Netzwerk zur Bewertung der Digitalisierung in der Gesellschaft unter ethischen und soziologischen Aspekten (KoWU?)

+ Forschendes Lernen zur Digitalisierung in Unternehmen

Informationsgewinnung

Online-Recherchequellen

Qualifizierte und transparente Darstellung von Online-Recherchequellen über die HfWU-Bibliothek

Recherchestrategien

Kenntnis zielführender und effizienter Recherchestrategien zur optimalen Nutzung digitaler Medien; Kenntnis über die Potenziale, die Methoden und über die Nutzung von Big/ Smart-Data

 

Maßnahme:

+ Information der Bibliothek über Online-Recherchequellen, Bewertung durch forschende Kollegen, ggf. Erweiterung/ Anpassung der aktuellen Quellen, mehr Recherchequellen wie Springerlink, Nutzung von Open access

+ Schulung und Austausch zu erfolgversprechenden Recherchestrategien

+ Schulung und Beratung bei der Nutzung von Big/ Smart-Data

+ Einrichtung von „Anlaufstellen“ für die professionelle Informationsgewinnung und Informationsauswertung für forschende Kollegen sowie für Studierende (MLab?)

Vernetzung/ Wissensaustausch

Austausch mit der Gesellschaft und Stakeholdern

Forschung an einer HAW bedeutet, konkrete Probleme aus der Gesellschaft aufzunehmen und anwendungsorientierte Ergebnisse zurückzugeben. Hierbei wird mit verschiedenen Akteuren aus der Gesellschaft intensiv zusammengearbeitet. Dies sind neben Unternehmen auch Umweltverbände, öffentliche Verwaltung, Politik, Gewerkschaften, Energiegenossenschaften,…

Austausch mit internen und externen Forschungsgruppen

Transparenz über Forschungsaktivitäten und -ergebnisse innerhalb der HfWU, der Hochschulregion sowie über externe Aktivitäten; Verbesserung der Kommunikation und Kooperation, Transfer von/in Wirtschaft und NGO

Methoden digitaler Vernetzung

Digitale Communities, internes Social Network, digitale (internationale) Projektorganisation, kooperative Forschungsinfrastruktur

Austausch zwischen Forschung und Lehre

Im Humboldtschen Sinne befruchten sich Forschung und Lehre gegenseitig.  Forschendes Lernen befähigt Studierende, unbekannte, komplexe Probleme  systematisch und wissenschaftlich fundiert zu bearbeiten. Andererseits fließen Erkenntnisse aus der anwendungsorientierten Forschung in die Lehre ein.

Maßnahmen:

+ Transparenz zwischen Forschungsprojekten, Klärung des Bedarfs an Informationen und am Informationsaustausch mit den HfWU-Forschungsprojekten über IAF

+ Projektergebnisse werden zunehmend digital zur Verfügung gestellt und, sofern sie öffentlich zugänglich sind, auch medial entsprechend verständlich gestaltet (z.B. kurze Film-Tutorials). Über „Researchgate“ findet bereits heute ein Austausch mit Interessenten aus der Praxis statt, denen Projektergebnisse zugänglich gemacht werden können.

+ Nutzung digitaler Medien zum Austausch von Forschung und Lehre: Lehrfilmreihe (Lewa) zu den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (Projektstart 12/17)

+ Eruierung von Kooperationspotentialen auf der Ebene von Land, Bund, EU

+ Eruierung von Maßnahmen zur digitalen Vernetzung

Didaktisch fundierte digitale Lehr- und Interaktionsformate

Individualisiertes Lernen

Selbstlernmodule, Lernvideos, Inverted Classrooms, Nutzung frei verfügbarer Lernressourcen, Lerneinheiten gemeinsam für NT und GS bzw. von anderen Hochschulen, Feeds, Digitalisierung von Experimenten

Kollaboratives Lernen

Webinare, Werkzeuge zur digitalen Kollaboration

Digitales Projektmanagement

Digitale Methoden des Projektmanagements

Kommunikation mit Dozent, Tutoren, Kommilitonen

Online-Sprechstunde, Online-Tutorien, Online-Werkstätten

E-Klausuren

Prüfung digitaler Kompetenzen anhand digitaler Medien, automatisierte Auswertungen für Zwischentests, für Fachwissen

 

Maßnahmen:

+ Überprüfung der konzeptionellen Verankerung digitaler Lehre im Studiengang inkl. Lernzielbestimmung und –formulierung (siehe Kompetenzbereiche Fokus Studierende)

+ formaler Rahmen und Infrastruktur für E-Klausuren schaffen

+ Gruppenreferate und Projekte durch digitale Tools unterstützen

+ Referat: Studis entwickeln Selbstlernmodule, Lernvideos

+ Qualifizierung der Lehrenden in der Methode des „Inverted Classrooms“

+ Entwicklung von Selbstlerneinheiten und Lernvideos für schwierige Lerneinheiten sowie von Experimenten

+ Sichtung und Bewertung frei zugänglicher Lernressourcen und Bereitstellung

+ Schulung und Einrichtung von Feeds

+ Nutzung digitaler Kollaborationstools (z.B. Trello) für Gruppenarbeiten und Projekte

+ Einrichtung von Online-Sprechstunden

+ laufende Evaluierung digitaler Lehrformate

Rahmenbedingungen in der Lehre

Tablet statt Paper

Lernmedien ausschließlich in elektronischer Form, zur Verfügung stellen von Tablets für Studierende

Evaluierung und Learning Analytics

Online-Evaluation, flexible und individuelle Evaluation, Begleitung der Studierenden anhand ihres Lern- und Studienerfolgs

Technische Infrastruktur (Hard- und Software)

Aufdeckung des Bedarfs zukünftiger Hard-/ Software, Entwicklung des Know-hows in der IT

Qualifizierung der Lehrenden

Schulung der Lehrenden in der Entwicklung der digitalen Lehre, in der Nutzung digitaler Medien und von Lernplattformen; Anreizsysteme für Lehrende, laufender Support/ Coaching, Transparenz im Urheberrecht

 

Maßnahmen:

+ Angebotssichtung und Klärung Finanzierung von Tablets

+ Online-Evaluation modularisieren, flexibilisieren

+ S-BEAT in Studiengängen und im QM einsetzen

+ Klärung Beratungsressourcen in der IT

+ Sichtung und Beratung zu künftigem Bedarf an Hard- und Software durch IT

+ Hochschuldidaktik/ KoLe: Entwicklung eines Schulungs- und Anreizkonzepts zu Chancen und Grenzen digitaler Lehre, Methoden, Tools, Recht

Digitalisierung als Lehrinhalt

Fachbezogene digitale Lehrinhalte

Aufzeigen und Reflexion von Veränderungen im Fach aufgrund der Digitalisierung (Arbeitsmethodik, Tools,…)

Überfachliche Verknüpfung von Lehrinhalten

Potenziale des interdisziplinären Austauschs erkennen

 

Maßnahmen:

+ Studium Generale zur Digitalisierung und Gesellschaft

+ Integration digitaler Veränderungen im jeweiligen Fach in den Lehrveranstaltungen

+ Einladung externer Fachexperten mit praktischen Erfahrungen zu digitalen Veränderungen

 

Sichtbarmachen von Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung

Kritische Reflexion der Digitalisierung in Bezug auf die einzelne Person und auf die Gesellschaft

 

Maßnahmen:

+ Studium Generale zur Digitalisierung und Gesellschaft

+ Integration digitaler Veränderungen im jeweiligen Fach in den Lehrveranstaltungen

+ Einladung externer Fachexperten mit praktischen Erfahrungen zu digitalen Veränderungen

Integration digitaler Formate in Präsenzveranstaltungen

Methoden zur Steigerung des Lernerfolgs

 

Maßnahmen:

+ Prüfen, welche digitalen Lerneinheiten bereits frei verfügbar genutzt und dementsprechend eingebunden werden können (OER)

+ Lerneinheiten zum Selberlernen erstellen bzw. auswählen und zur Verfügung stellen

+ Übungsaufgaben und Lösungen online zur Verfügung stellen

+ Angebot einzelner Module in digitaler Form im E-Learning oder Blended-Learning-Format

+ Digitale Angebote speziell für Wiederholer, insb. bei einzügigen Studiengängen

+ Webinare gemeinsam mit Studierenden von Partnerhochschulen

+ Webinar in der Hochschulregion (Summer School)

+ Angebot berufsbegleitender Externenstudiengänge im E-Learning- und Blended-Learning-Format

Flexibilität

Nutzung digitaler Lehrformate, um die Heterogenität der Studierenden zu berücksichtigen und um die Modulziele zu erreichen. Ermöglichung verstärkt individueller Studienverläufe mittels digitaler Lehrformate – zeitliche und räumliche Flexibilisierung. Internationale, virtuelle Kollaboration

 

Maßnahmen:

+ Prüfen, welche digitalen Lerneinheiten bereits frei verfügbar genutzt und dementsprechend eingebunden werden können (OER)

+ Lerneinheiten zum Selberlernen erstellen bzw. auswählen und zur Verfügung stellen

+ Übungsaufgaben und Lösungen online zur Verfügung stellen

+ Angebot einzelner Module in digitaler Form im E-Learning oder Blended-Learning-Format

+ Digitale Angebote speziell für Wiederholer, insb. bei einzügigen Studiengängen

+ Webinare gemeinsam mit Studierenden von Partnerhochschulen

+ Webinar in der Hochschulregion (Summer School)

+ Angebot berufsbegleitender Externenstudiengänge im E-Learning- und Blended-Learning-Format

E-Learning/ Blenden-Learning/ offene Lernressourcen

Angebot von Fernstudiengängen, Angebot von Studiengängen im Blended-Learning-Format, Nutzung frei verfügbarer Lernressourcen

 

Maßnahmen:

+ Prüfen, welche digitalen Lerneinheiten bereits frei verfügbar genutzt und dementsprechend eingebunden werden können (OER)

+ Lerneinheiten zum Selberlernen erstellen bzw. auswählen und zur Verfügung stellen

+ Übungsaufgaben und Lösungen online zur Verfügung stellen

+ Angebot einzelner Module in digitaler Form im E-Learning oder Blended-Learning-Format

+ Digitale Angebote speziell für Wiederholer, insb. bei einzügigen Studiengängen

+ Webinare gemeinsam mit Studierenden von Partnerhochschulen

+ Webinar in der Hochschulregion (Summer School)

+ Angebot berufsbegleitender Externenstudiengänge im E-Learning- und Blended-Learning-Format

Gesellschaftliche Verantwortung

HfWU übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und beteiligt sich am sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben, insbesondere der Städte Nürtingen und Geislingen. Die Teilhabe schließt auch den virtuellen Raum mit ein.

Nachhaltige Entwicklung:

Die HfWU definiert seine gesellschaftliche Verantwortung insbesondere über die Nachhaltige Entwicklung. Es sollen digitale Möglichkeiten zum Austausch über die Nachhaltige Entwicklung geschaffen werden.

 

Digitalisierung der HfWU

Wir verschaffen uns ein Bild der Digitalisierung

Digitalisierung nutzen: für Studierende, für die Lehre, für die Forschung und für das Hochschulmanagement => für die HfWU

Es fällt schwer, über die Digitalisierung zu sprechen. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen davon, wie der digitale Wandel auf eine Hochschule wirkt. Um diesen Umbruch als Chance zu nutzen, aber auch mit den Gefahren umzugehen, brauchen wir eine gemeinsame, grundlegende Vorstellung davon, wo und wie sich die Digitalisierung auf die verschiedenen Aufgaben, Prozesse und Einheiten auswirkt. Hierfür hat die HfWU ein Bild entwickelt, den Digitalisierungs-Archipel: hier befinden sich unsere digitalen Handlungsfelder. Dabei ist Vieles im Fluss, es gibt noch viel zu entdecken und zu erkunden, manches ist noch versteckt oder wir verstehen es noch nicht – daher der Archipel anstatt einer millimetergenau vermessenen Landkarte. Trotz einer gewissen Unschärfe sehen wir, was die Digitalisierung für die HfWU bedeutet: wir haben etwas Greifbares, über das wir sprechen können, an dem man sich reiben kann. Und das ist die Grundlage, um gemeinsam etwas gestalten zu können. Hierfür wollen wir den HfWU-Digitalisierungs-Archipel nutzen.

Im Digitalisierungs-Archipel befinden sich 4 für die HfWU bedeutsame Kategorien: Studierende, Lehre, Forschung und Hochschulmanagement. Darunter befinden sich zahlreiche Handlungsfelder, die sich nicht immer den Kategorien eindeutig zuordnen lassen. Innerhalb dieser Handlungsfelder entwickeln Kolleginnen und Kollegen Ideen, Konzepte und Maßnahmen, um die Digitalisierung zu nutzen. Dabei läuft vieles dezentral und so manches wird einfach mal versucht. Einzelne Handlungsfelder werden bereits auf Basis fundierter Projektpläne bearbeitet oder haben auch schon einen hohen Reifegrad erreicht. Es gibt aber auch Handlungsfelder, die bisher noch brach liegen. Im Digitalisierungs-Archipel können all diese Arbeitsstände verortet und damit sichtbar gemacht werden. Und so können wir sie bewusst gestalten. Die HfWU als eine hochgradige Wissensorganisation arbeitet dabei nicht in einer streng hierarchischen, starren Struktur, sondern dezentral und dialogorientiert. Der Digitalisierungs-Archipel ermöglicht es uns, den dezentralen Antrieb zu nutzen, ohne dabei in die Beliebigkeit und Unstrukturiertheit abzugleiten. Vielfach arbeiten wir nach dem Motto „Zelte statt Paläste“. In priorisierten Feldern, in denen wir über hohe Kompetenzen verfügen, sind aber auch „Paläste“ sinnvoll, die zentral unterstützt werden.

Im Digitalisierungs-Archipel befinden sich in den Handlungsfeldern Ideenskizzen, kurze oder längere Projektbeschreibungen, Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner, wichtige Hintergrundinformationen,… Alle, die in einem Handlungsfeld tätig sind, sollen die Inhalte ergänzen, korrigieren und weiterentwickeln. Der Digitalisierungs-Archipel ist ein lebendes System, der uns in den nächsten Jahren dabei hilft, die HfWU in die digitale Welt zu überführen.

Anbei finden sich Bilder vom Kick-off-Workshop am 31.01.17.

Ablauf des Workshops zur Erstellung der Digitalisierungslandkarte
Ausgangsfragen zur Digitalisierung der HfWU
Über welche digitale Kompetenzen sollten unsere Studierenden verfügen?
Wie verändert sich die Lehre durch die Digitalisierung?
Welche Chancen ergeben sich durch die Digitalisierung für die Forschung?
Wie verändert sich das Hochschulmanagement durch die Digitalisierung